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Ausstellung
(Leitung)

sic! Elephanthouse

Der unabhängige Kunstraum sic! Elephanthouse in Luzern ermöglicht Künstler*innen die Realisierung neuer Projekte und bietet Zeit und Raum für Experimente und Diskussion. sic! zeigt Arbeiten von Kunstschaffenden, die als relevant für einen gegenwärtigen Diskurs eingeschätzt und dem Publikum engagiert vermittelt werden. Ursprünglich 2005 als studentisches Projekt gegründet, kuratiert das Team von sic! Raum für Kunst seit 2013 jährlich 4-6 Einzel- und Gruppenausstellungen im «Elephanthouse», einer umgenutzen Garage in der Luzerner Neustadt. Darüber hinaus finden Gastprojekte sowie Kooperationen mit Akteur*innen der lokalen sowie nationalen Kunst- und Kulturszene statt.

sic! Raum für Kunst
Projektraum, Luzern, seit 2013
Co-Leitung: Laura Breitschmid und Eva-Maria Knüsel

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Ausstellung
(Kuration)

Unbehaust

Die Metapher des durchlöcherten Hauses steht sinnbildlich für die durch veränderte Kommunikation und Mobilität bedingte Auflösung der Trennung zwischen Innen- und Aussenraum, Privatem und Öffentlichem sowie analoger und digitaler Welt. Dieses gegenwärtige Unbehaustsein flackert auf vielfältige Weise in den Arbeiten der Kunstschaffenden auf: sei es in der Flüchtigkeit der verwendeten Materialien und Medien, der atmosphärischen Rauminszenierung oder der Auseinandersetzung mit Themen wie Gastfreundschaft, Migrationsbewegungen oder globalem Ressourcenverbrauch.

Gruppenausstellung, Kunsthaus Langenthal
Mit Anja Braun, Daniel Dressel, Leo Hofmann, Daniel V. Keller, Lynne Kouassi und Rebecca Kunz
Kuratiert von Eva-Maria Knüsel
2019

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Ausstellung
(Kuration)

Up #1

2014 entstand die Idee, ein zeitgenössisches Wahrzeichen für die Touristenstadt Stadt Luzern zu realisieren. Für das ambitionierte Vorhaben, einen visuellen Ankerpunkt in den urbanen Raum zu setzen, konnte das Duo Lang/Baumann gewonnen werden: Seit den 1990er-Jahren sprengen das Burgdorfer Künstlerduo Sabine Lang und Daniel Baumann die Grenzen von Ausstellungsräumen und nutzen den öffentlichen Raum als Spielwiese für installative und architektonische Interventionen. Die weisse Landmarke «Up #1» prägte während vier Jahren das Dach der umgenutzten Garage und zeichnete sich als skulpturales Zeichen gegen den Himmel ab. Prägnant konkurriert es mit den anliegenden Geleisen und wirkt wie ein Fremdkörper in der bestehenden Stadtarchitektur. Es wurde zum Wiedererkennungsmerkmal des kleinen Kunstraums und zur Identifikationsfigur für viele Anwohner*innen, Gäste und Pendler*innen.

Lang/Baumann, «UP #1»
Intervention, sic! Raum für Kunst, Luzern
Kuratiert von Laura Breitschmid, Eva-Maria Knüsel und Nadine Wietlisbach
2014–2018